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Hörer nahmen Bad ..

Hörer nahmen Bad im Meer der Gefühle

Rudi Gall und seine Band überzeugten im "Dschungel" und weckten Appetit auf mehr. Perlende Gitarrenmusik, explosive Rhythmen und Anleihen bei den Großen der Zunft.

Im romantischen Klanggarten auf den Spuren des Glücks. Bei seinem Gastspiel im "Dschungel" tauchte Sänger Rudi Gall mit seiner Band tief ins Meer melancholischer Gefühle. Das Quintett entwickelte dabei neben einem manchmal glitschigen Zuckerguss auf der Oberfläche eine ausdrucksvolle Dynamik, verbunden mit einer Fülle betörender Melodiefloskeln. Die schuf Bruno Seletkovic an den Tasten. Sein orchestrales Gewerke zwischen künstlichen Geigen und Pianotönen (den "Doors" bei "Riders on the Storm" entliehen) verstand sich als atmoshärische Klangverbindung zu den rythmischen Parallelen von Schlagzeuger Gerd Breuer und Volker Kamp am Bass. Die attackierten sich bei einem Song auch im pulsierenden sechsviertel Takt mit geballten Explosionsladungen. Gitarrist Jürgen Müller bot grandiose Soli auch bei den Quintolen, die er schnell und präzise aus den Saiten perlen ließ. Galls Stimme präsentierte sich wandlungsfähig. Ihren oft seidenweichen Ausdruck steigerte Gall in leidenschaftlichen Passagen in die Kastratentonlage. Das klang wie einst Freddy Mercury von "Queen", als hätte der sich mit Robert Plant ("Led Zeppelin") vereinigt: Schreie des Entsetzens oder der Lust? "Aber im Flüstern war er schon stärker", behauptete ein weiblicher Fan zur Pause. Da darf man von Rudi Gall und Combo demnächst wohl noch mehr hörenswerte Steigerungen erwarten

Kritik in der WAZ Moers vom 02.06.2005